AKTION GRUNDWASSERSCHUTZ - Trinkwasser fuer Oberfranken

Grundwasser in Oberfranken - Sicherung des Dargebots

Rund 81 Millionen Kubikmeter Grundwasser sind für die Trinkwasserversorgung Oberfrankens in einem durschnittlichen Jahr notwendig. Diese Menge, auch in guter Qualität, nachhaltig zu sichern, ist die Herausforderung für die staatliche Wasserwirtschaftsverwaltung und die Wasserversorgungsunternehmen. Durch den Klimawandel kann sich die Situation noch verschärfen. Modellrechnungen gehen von einem Rückgang der Grundwasserneubildung um 5 Prozent bis zum Jahr 2012 und um 10 Prozent bis zum Jahr 2020 aus.

Zudem zeigen sich weitere Herausforderungen:

  • Verbrauchsrückgang durch Bevölkerungsentwicklung. In Oberfranken haben wir eine überwiegend rückläufige Bevölkerungsentwicklung. Diese Entwicklung betrifft vor allem ländlich Gegenden, in denen die Wasserversorgung schon jetzt sehr aufwändig sein kann.
  • Verbrauchszunahmen in Teilbereichen. Dem Bevölkerungsrückgang steht ein Konzentrationstendenz der Bevölkerung in den Städten entgegen, der in den nächsten Jahren noch zunehmen wird
  • Verluste durch sanierungsbedürftige Leitungen in Orten. Die Wasserverluste in Oberfranken belaufen sich nach Angaben der Wasserversorgungsunternehmen jährlich auf circa 9,8 Millionen Kubikmeter Wasser. Dies entspricht rund 12 Prozent des jährlich verbrauchten Trinkwassers.