Wir haben in Oberfranken eher ein qualitatives Problem als ein quantitatives Problem.
- 50 Milligramm Nitrat pro Liter lässt die Trinkwasserverordnung zu. In Oberfranken wird dieser Wert überall unterschritten, bei circa 5 Prozent liegt der Wert zwischen 25-50 Milligramm pro Liter und gilt als Risikopotenzial.
- Rund 2 Prozent des Rohwassers ist zu stark mit Pflanzenschutzmittel belastet.
- Bakterien stellen mit rund 7 Prozent des Rohwassers die größte Gefahr dar.
Durch Verdünnung oder Aufbereitung entsteht gesundheitlich unbedenkliches Trinkwasser. Bei Verkeimung und Bakterienbelastung wird desinfiziert. Bei längeren Fließwegen im Netz wird auch vorsorglich gechlort.